Seit diesem Schuljahr werden an unserer Realschule erstmals acht engagierte Schülerinnen und Schüler zu Medienscouts ausgebildet. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit wichtigen Themen wie Cybermobbing, Fake News, aktuellen Jugendmedien, Mediensucht und Datenschutz. Unser Ziel: Wir möchten zu kompetenten Ansprechpartnern für die ganze Schulgemeinschaft werden – besonders für die jüngeren Klassen.

Die Arbeit der Medienscouts basiert auf dem Peer-to-Peer-Prinzip: Jugendliche sprechen mit Jugendlichen. Das schafft Nähe, Vertrauen und ermöglicht eine ganz andere Art des Lernens als herkömmlicher Unterricht. Bevor wir in unser erstes Projekt gestartet sind, haben wir unser eigenes Mediennutzungsverhalten unter die Lupe genommen. So haben wir reflektiert, welche Chancen und Risiken digitale Medien für uns selbst mitbringen.

Unser erstes Projekt: „Mediennutzung unserer 5. Klassen“

Ziel war es herauszufinden, welche Medien unsere Fünftklässler im Alltag nutzen – und wie sicher sie sich bereits im Umgang mit digitalen Angeboten fühlen. Zum Einstieg führten die Medienscouts ein interaktives Quiz durch. Dabei wurde schnell deutlich: Viele Fünftklässler bringen schon erstaunlich viel Wissen mit. Im Anschluss folgte eine Umfrage, deren Ergebnisse wir gemeinsam ausgewertet und mit der aktuellen JIM-Studie verglichen haben. So konnten unsere Medienscouts erkennen, wo unsere 5. Klassen ähnlich ticken – und wo sie sich von Gleichaltrigen unterscheiden.

Die Ergebnisse unseres Projekts werden wir am kommenden Elternsprechtag vorstellen. Dafür bereiten die Medienscouts einen Informationsstand vor, an dem sie ihre Arbeit präsentieren und mit Eltern ins Gespräch kommen möchten.

Unser erstes Projekt war ein voller Erfolg und hat gezeigt, wie groß das Interesse und die Bereitschaft unserer Medienscouts ist, sich aktiv in das Schulleben einzubringen. Wir freuen uns schon jetzt auf viele weitere Projekte, Workshops und Aktionen – denn Medienbildung ist ein Thema, das uns alle betrifft und in dem wir gemeinsam wachsen können.

Andrea Metz, Benjamin Rettig und die Medienscouts der MRB

Die Medienscouts starten durch